Finde etwas, wofür du brennst!
Vor anderthalb Jahren hätte ich vermutlich noch nicht gedacht, dass ich heute hier sitze, vor meiner eigenen Homepage, meinen ersten Blogartikel schreibe und dabei auf so vieles zurückblicken kann, was in dieser Zeit entstanden ist.
Mehrere Ausbildungen und Zertifikate, die ersten eigenen Coachings und #Breathwork Journeys, eine eigene Methode, der Aufbau meines Business und seit Kurzem halte ich auch mein #NLP-Practitioner Zertifikat in den Händen.
Denn angefangen hat das Ganze eigentlich mit einer Feststellung, die mich mit der Zeit immer nachdenklicher gemacht hat:
Ich hatte kein #Ziel.
Und mir hat genau das gefehlt.
Mein Leben war da. Ich hatte meine Tochter, meinen Beruf, meinen Alltag, meine Freunde, meinen Sport und viele Dinge, die ich gerne mache. Und trotzdem gab es nichts, auf das ich hingearbeitet habe. Nichts, bei dem ich sagen konnte: Da will ich hin. Da hängt mein Herz dran.
Mit der Zeit wurde ich immer müder, antriebsloser und irgendwie erschöpft. Und gleichzeitig habe ich mich immer wieder gefragt:
Warum eigentlich? Was erschöpft mich so sehr?
Heute glaube ich, dass ich damals in eine Art #Boreout geraten bin.
Boreout ist viel mehr als Langeweile. Die Symptome können sich sogar ähnlich anfühlen wie bei einem Burnout: Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und das Gefühl, einfach fertig zu sein.
Und genau das finde ich daran so fatal. Beim Burnout können wir zumindest häufig nachvollziehen, woher die Erschöpfung kommt. Beim Boreout sitzt man da, fühlt sich völlig ausgelaugt und versteht die eigene Erschöpfung selbst kaum. Denn eigentlich ist da doch gar nichts, was einen so fertig machen dürfte.
Mir fehlten #Herausforderung, #Entwicklung und eine Aufgabe, die mich begeistert.
Und dann kamen in meinem Leben viele kleine Dinge zusammen. Situationen, Gespräche, Begegnungen und eigene Erfahrungen. Irgendwann entstand daraus die Idee, Menschen zu begleiten.
Ich begann meine #Coaching -Ausbildung.
Und beim Lernen habe ich gemerkt, wie sehr mir genau das gefehlt hatte.
Ich hatte wieder eine Aufgabe. Eine, die nur mir gehörte. Etwas, wofür ich brannte.
Ich durfte lernen, ausprobieren, neugierig sein und mich mit Themen beschäftigen, die
mich interessieren. Ich wurde gefordert, durfte wachsen und gleichzeitig immer mehr bei mir selbst ankommen.
Ich hatte endlich ein Ziel. Und gleichzeitig war ich längst dort, wo ich sein wollte.
Die vergangenen Monate waren eine superschöne Zeit. Ich habe gelernt, ausprobiert, geübt, sehr viel gelacht, manchmal den Kopf geschüttelt und natürlich auch einiges über mich selbst gelernt.
Und ja, manchmal war es auch anstrengend.
Viele Ausbildungsabende gingen bis spät in die Nacht. Wir haben viel geübt, der normale Alltag lief nebenher weiter, morgens klingelte der Wecker und irgendwann rückte natürlich auch die Prüfung näher. Und mit ihr die Frage, ob am Ende alles reicht und ich sie bestehe.
Jetzt weiß ich es.
Bestanden. NLP-Practitioner. Zertifikat in der Hand.
Und ich habe Blut geleckt.
Aus einer Idee ist inzwischen etwas geworden, das ich weiter aufbauen möchte. Ich möchte Menschen begleiten, mein Coaching weiterentwickeln, weitere Ausbildungen machen und schauen, was daraus entsteht.
Meine bestandenen Prüfungen sind deshalb für mich viel mehr als Zertifikate. Sie stehen für all die Arbeit, die ich investiert habe, für Durchhaltevermögen, Willenskraft und dafür, an mich selbst zu glauben. Und ja, das macht mich verdammt stolz.
Und ich habe Lust auf mehr.
Und genau hier soll dieser Blog anfangen.
Ich möchte euch in Zukunft immer mal wieder ein Stück mitnehmen und das mit euch teilen, was mich gerade beschäftigt, begeistert, zum Nachdenken bringt oder mir selbst auf meinem Weg begegnet.
Es wird um NLP und einzelne Formate gehen, um Breathwork, #Resilienz und um all die kleinen und großen Dinge, die uns dabei helfen können, uns selbst ein bisschen besser zu verstehen.
Ich möchte kleine Tools mit euch teilen, Impulse geben und Dinge weitergeben, die ihr direkt für euch ausprobieren könnt. Manches wird ein bisschen fachlicher, manches persönlicher und manches vielleicht einfach ein Gedanke, der hängen bleibt.
Und ich möchte auch erzählen, wie es eigentlich ist, sich neben einem bestehenden Beruf etwas Eigenes aufzubauen. Wo ich gerade stehe, was sich entwickelt und was ich unterwegs lerne.
Vielleicht entsteht hier mit der Zeit also eine kleine Mischung aus Wissen, Werkzeugen und meinem eigenen Weg.
Wenn ihr Lust habt, mich dabei ein Stück zu begleiten, freue ich mich riesig darüber.
Und genauso über euer Feedback, eure Gedanken und Themen, über die ihr hier gerne einmal lesen würdet.
Dann schauen wir mal, wohin das hier führt. ❤️




So eine tolle Frau auf einer wunderschönen Reise.
Das hast du wirklich schön geschrieben. Bitte mehr davon 🧡
Hallo. Sehr spannende Reise! Bin schon gespannt wie es weitergeht.
Gibt's irgendwo Termine für Breathwork nachzulesen? Bin interessiert.
Toller Artikel und guter Start mit deiner neuen Webseite. Beim nächsten Breathwork Event im September bin ich wieder dabei. Das war richtig gut....👍😀
ganz ganz toll