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Wir müssen doch sowieso atmen. Warum denn nicht direkt bewusst!

8. Sept.
2 Min. Lesezeit

„Breathwork? Das ist nichts für mich.

Atmen kann ich schon."


Vielleicht hast du diesen Satz selbst schon einmal gedacht. Und dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass du auch kleine #Breathwork Momente kennst.

Wenn etwas anstrengend wird und du erst einmal tief durchatmest. Wenn nach einer stressigen Situation ein langer Seufzer kommt. Wenn du kurz die Luft anhältst oder plötzlich anders atmest, ohne bewusst darüber nachzudenken.

Ich kenne das von mir selbst sehr gut. Mein #Körper geht manchmal ganz von allein in eine #Atmung, die dem Cry Flow ähnelt: zweimal kurz einatmen, einmal lang ausatmen. Fast wie ein Reflex meines #Zwerchfells.

Und noch etwas habe ich bei mir beobachtet: Eine kleine #Atempause nach dem #Ausatmen kann sich für mich unglaublich intensiv anfühlen. Ich werde ruhiger und nehme meinen Körper plötzlich ganz anders wahr.

Unser Atem reagiert ständig auf das, was in uns passiert. Auf Anspannung, Entspannung, Aufregung, Erleichterung, Angst, Freude.

Beim Breathwork nutzen wir diesen Atem ganz bewusst.


Raus mit dem Müll!


Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Bei der Energiegewinnung in unseren Zellen entsteht Kohlendioxid. CO₂ ist ein Stoffwechselendprodukt. Es gelangt aus dem Gewebe ins Blut, wird zur Lunge transportiert und schließlich ausgeatmet.

Die Lunge ist damit tatsächlich ein Ausscheidungsorgan für CO₂. Gleichzeitig spielt die Atmung eine wichtige Rolle bei der #Regulation des #SäureBasenHaushalts unseres Körpers.

Unser #Körper erledigt das normalerweise völlig automatisch. Beim Breathwork greifen wir bewusst in unsere Atmung ein. Je nachdem, wie wir atmen, verändern sich Atemfrequenz, Atemtiefe und auch die Menge an CO₂, die wir abgeben.

In einer Breathwork Journey arbeiten wir deshalb mit unterschiedlichen Atemmustern, Intensitäten, Atempausen und Ruhephasen.


The Power of Breath


Unser Atem läuft automatisch und gleichzeitig können wir ihn bewusst steuern. Und genau das macht ihn zu einem ziemlich kraftvollen Werkzeug, wenn es um unseren Körper und unser #Nervensystem geht.

Langsame, bewusste Atemformen können beruhigend wirken und die Regulation des autonomen Nervensystems unterstützen. Andere Atemtechniken sind aktivierender und können die #Wahrnehmung von Körper und #Emotionen intensivieren.

Ich erlebe das auch bei mir selbst. Besonders eine Atempause nach dem Ausatmen kann für mich noch einmal eine ganz andere Intensität erzeugen. Ich werde ruhiger, meine Wahrnehmung verändert sich und ich spüre meinen Körper deutlicher.

Beim Breathwork geht es dabei nicht darum, möglichst intensiv zu atmen oder möglichst viel zu erleben.

Es geht darum, den Atem bewusst einzusetzen und wahrzunehmen, was gerade da ist und was der eigene Körper braucht.


Breathwork ist auch Nervensystemarbeit

Und genau deshalb arbeite ich #traumasensibel.


Traumasensibles Breathwork bedeutet für mich, einen Rahmen zu schaffen, in dem #Sicherheit, #Selbstbestimmung und Regulation im Vordergrund stehen.

Das beginnt bereits vor der Journey. Ich erkläre, wie wir arbeiten und was während der Atemarbeit körperlich und emotional wahrnehmbar sein kann. Während der gesamten Journey gibt es Wahlmöglichkeiten. Du kannst die Intensität verändern, langsamer werden, pausieren, die Augen öffnen, deine Position verändern oder eine Übung beenden.

Du entscheidest.

Ich begleite, beobachte und halte den Rahmen. Orientierung im Hier und Jetzt, Erdung, #CoRegulation und ausreichend Zeit zur Integration gehören dabei genauso zu meiner Arbeit wie die Atemtechniken selbst.

Emotionen dürfen Raum bekommen, ohne bewertet oder forciert zu werden. Und ich achte darauf, dass Aktivierung und Regulation in einem guten Verhältnis bleiben.


Denn traumasensibles Breathwork bedeutet für mich:

Du darfst dich fallen lassen, ohne dich selbst zu verlieren, denn Tiefe braucht keinen Druck. Sie braucht #Sicherheit.


 
 
 

2 Kommentare


Claudia
08. Sept.

Ich komme von weiter weg aber für dich würde ich den Weg gerne auf mich nehmen. Ich hoffe ich schaffe es zeitlich mal zu Dir.

Mach bitte immer weiter

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Ines
09. Sept.
Antwort an

Liebe Claudia, vielen dank für dein Vertrauen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du zu mir kämst. Fühl dich gedrückt. 🪷🩷

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